Schnelle Antwort: Bei Zahlungsausfällen greift zuerst der Rückkauf – sofern der Originator zahlungsfähig ist. Fällt ein Originator selbst aus, entscheidet die Besicherung über die Verlustquote. Anleger begrenzen das Risiko durch Limits pro Originator, breite Streuung und einen Liquiditätspuffer.
Was ein Zahlungsausfall konkret bedeutet
Ein einzelner ausgefallener Kredit ist normal und eingepreist. Kritisch wird es, wenn sich Ausfälle bei einem Originator häufen und der Rückkauf ausgesetzt wird. Dann zählt, ob hinter den Krediten werthaltige Sicherheiten stehen.

Die Eskalationsstufen im Stress
- Stufe 1: Verspätung – Rückkauf greift, Anleger merken wenig.
- Stufe 2: Rückkauf ausgesetzt – Liquidität sinkt, Rendite stockt.
- Stufe 3: Originator insolvent – Verlust hängt an der Besicherung.
Wie Anleger sich absichern
Wer pro Originator ein festes Limit setzt, über viele Kredite streut und nicht das gesamte Kapital bindet, übersteht auch eine Stressphase ohne dramatische Verluste. Genau dieses Verhalten unterscheidet in unseren Tests robuste von fragilen Portfolios.
FAQ
Was passiert bei einem einzelnen Ausfall?
Bei funktionierendem Rückkauf wird der Kredit zurückgekauft und der Anleger merkt kaum etwas. Erst Häufungen bei einem Originator werden kritisch.
Ist der Rückkauf eine Garantie?
Nein. Der Rückkauf ist nur so stark wie der Originator dahinter. Fällt dieser aus, entscheidet die Besicherung über den Verlust.
Wie schütze ich mich am besten?
Limits pro Originator, breite Streuung über viele Kredite und ein Liquiditätspuffer sind die wirksamsten Hebel gegen Stressphasen.